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Hey Mann, weg mit dem Bauchfett.

Ihr Männer wisst es. Bauchfett ist weder schön noch gesund. Deshalb Basta mit Pasta.
Aber, beginnen wir die Geschichte mit der schlechten Nachricht.

Bauchfett ist der schlimmste Gesundheitsräuber.
Fett in Oberarmen oder Oberschenkeln ist nicht gefährlich, ein Doppelkinn ebenfalls nicht. Nein. Gefährlich ist das Fett am Bauch. Und zwar dann, wenn jemand auf der Höhe des Nabels mehr als 94 cm Umfang misst. Kontrollieren Sie nach. Aber schummeln Sie nicht.

Das Fettgewebe im Bauch wirkt metabolisch, also stoffwechselmässig, völlig anders. Es kann einen Herzinfarkt fördern oder Diabetes Typ 2, Krebs, Alzheimer. Das Bauchfett ist dauerhaft entzündetes Gewebe. Deshalb wachsen da die Tumore besonders schnell. An den Innenwänden der Gefässe bilden sich verstärkt Ablagerungen. Blutzucker- und Insulinhaushalt geraten aus der Balance.

Jetzt die gute, die erfreuliche Nachricht
Männer besitzen viel mehr Testosteron als wir Frauen. Dieses Hormon steuert die Mobilisierung und Verbrennung von Fett in den Muskeln. Beim (vermeintlich) starken Geschlecht geht das also viel schneller. Denn Männer haben zehn Mal mehr von diesem Hormon.

Männer, macht euch diese Tatsache zu Nutze. Hier drei Tipps wie Ihr schnell und einfach euer Bauchfett loswerdet.

1. Alkohol streichen.
Männer nehmen viel einfacher ab, wenn sie auf Alkohol verzichten. Denn Wein, Bier & Co. stören das Hormongleichgewicht – und zwar massiv. Gerät es aus dem Takt, kann das Hormon Testosteron seine Wirkung nicht entfalten, die Verbrennung des Fettes nicht ankurbeln.

Gut möglich, dass Alkohol die Begierde steigert. Sicher ist: Alkohol senkt die Manneskraft. Der Schnaps und seine Genossen reduzieren die männlichen Hormone. Das Fett bleibt am Bauch hängen und weil Alkohol eine Fülle von Kalorien mitbringt, wächst der «Ranzen», wie die Schweizer sagen.

Wer Alkohol trinkt, bremst seine Fettverbrennung. Und weil wir Alkohol mehrheitlich abends trinken, legt er die Fettverbrennung während Stunden lahm, also auch über Nacht. So blöd. Denn gerade in der Nacht läuft die Fettverbrennung auf Hochtouren.

2. Treiben Sie Sport – mit viel Spass.
Aufmerksame Leserinnen, Leser wissen es. Ich halte wenig davon, zwanghaft Sport zu treiben. Mein Tipp: Finden Sie eine Sportart, eine Form der Bewegung, die Ihnen Spass macht. Egal ob Sie Fussball spielen, ob Sie tanzen, schwimmen, joggen, Fenster putzen, Unkräut jäten oder durch den Wald und über die Felder spazieren. Bewegen Sie sich. Regelmässig.

Fragt mich jemand um Rat, empfehle ich Krafttraining um Bauchfett zu vernichten. Denn es ist simpel: Nach intensivem Krafttraining profitieren Sie vom so genannten Nachbrenneffekt. Das heisst, Sie verbrennen über Stunden mehr Kolorieren, da der Ruhestoffwechsel nach dem Krafttraining über einen längeren Zeitraum leicht erhöht ist. Ausserdem bauen Sie Muskeln auf und diese stoffwechselaktive Masse benötigt mehr Kalorien. Sie nehmen also ab – und zwar Fett. Bauchfett.

Lassen Sie sich coachen
Engagieren Sie einen erfahrenen Coach für das Ganzkörpertraining. Denn gerade Ausführung und Technik sollten Sie sauber ausführen. So laufen Sie nicht Gefahr, sich unnötig zu verletzen und dann deswegen pausieren zu müssen.

Ihr persönlicher Coach wählt für Sie sinnvolle Übungen aus. Er nimmt Rücksicht auf Knieverletzungen oder Rückenbeschwerden.

Starke Arme, kräftige Schulter und ein Waschbrettbauch sind das Eine. Aber liebe Leserinnen, lieber Leser, trainieren Sie bitte auch Ihre Beine. Gerade ein Beintraining fördert das allgemeine Muskelwachstum. Und je grösser ein Muskel ist, desto mehr Hormone – in unserem Fall Testosteron – produziert der Körper. Und seien wir ehrlich: Durchtrainierte Beine sehen viel besser aus als Glieder wie Zahnstocher.

Vergessen Sie den Mythos «Bauchübungen soll man den lieben langen Tag ausführen». Sicher, sie brennen schön die Situps und Crunches, aber es ist nicht möglich lokal abzunehmen, nur weil wir dort die Muskeln kitzeln.

3. Beherzigen Sie das 4-3 Minimalprogramm.
Kein Mensch isst sieben Mal in der Woche nur gesund. Ich empfehle ein Minimalprogramm: Essen Sie vier Mal gesund und liberalisieren Sie drei Mal. Sprich, bauen Sie drei Schlemmertage ein. Das greift langfristig. Glauben Sie mir.

Lassen Sie die Finger von den Kohlenhydraten. Meiden Sie – vor allem am Abend – Brot, Teigwaren, Reis und Kartoffeln. Denn damit locken sie Insulin. Und Insulin stoppt die Fettverbrennung. Wenn Sie also die Kohlenhydrate weglassen, greift der Körper nachts an die Reserven – und das soll er ja auch: so eliminiert er das Bauchfett.

Essen Sie also am Abend vermehrt Gemüse und ein Stück Fleisch. Und wenn Sie auf die Schnelle satt werden möchten, gönnen Sie sich ein leckeres Omelett. Denn Proteine machen satt. Das ist übrigens wissenschaftlich belegt. [1] [2] [3] [4]

Zum Schluss …
… sage ich: Es ist gar nicht so schwer dem Bauchfett den Garaus zu machen. Ich versichere Ihnen, dass Sie mit kleinen Veränderungen Grosses bewirken können. Aber es gilt wie immer die selbe Regel. Sie müssen etwas tun. Regelmässig.

Es funktioniert.
Ich hoffe, der Artikel hat Ihnen gefallen und Sie sind motiviert, die drei Tipps in die Tat umzusetzen. Ich mag simple Aussagen, denn auf dieser Welt sind schon viele Dinge kompliziert. Wenn Sie möchten, verkomplizieren kann ich jederzeit und die Regeln anziehen ebenfalls. Rufen Sie mich einfach an 😉 077 – 437 10 92.

Nun wünsche ich Ihnen erholsame Tage und viel Bewegung auf dem Weg ins neue Jahr.

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Ihre Personaltrainerin

 

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